
Blackhawk Softee Vol. 1
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Blackhawk, Anführer der Blackhawk-Fliegerstaffel, trat erstmals 1941 in Quality Comics´ Military Comics Nr. 1 (August 1941) in Erscheinung.
Die Abenteuer eines Fliegerasses aus dem Zweiten Weltkrieg und seiner Staffel wurden von 1941 bis 1956 von Quality Comics (1941–1956) veröffentlicht, bevor Blackhawk Ende 1956 zu DC Comics (Erscheinungsdatum Januar 1957) wechselte. Bei Quality Comics erschienen 99 Ausgaben in der eigenen Comicserie (beginnend mit der Ausgabe 9). Die Nummerierung bei DC Comics blieb chronologisch und als erste DC-Ausgabe erschien Nr. 108. Bis Juli 1984 erschienen 166 Ausgaben. Dann endete die Abenteuer der Blackhawks in ihrer eigenen Comicserie.
1988 veröffentlichte DC Comics eine dreiteilige Miniserie, die von Howard Chaykin getextet und gezeichnet wurde. Anschließend erschienen die Abenteuer der Blackhawks in der Anthologie-Comicreihe Action Comics Weekly. Auf 7 bis 8 Seiten pro Ausgabe erlebten die Blackhawks spannende Abenteuer in der zweiten Hälfte der 1940er, die dazu führten, dass DC Comics 1989 einen neuen Versuch mit einer monatlichen Blackhawk-Serie wagte. Diese Abenteuer fanden in den späten 1940er und frühen 1950er statt. Nach 16 Ausgaben und einem Annual war dann aber 1990 endgültig Schluss. Im November 1992 erschien als Blackhawk Special one-shot der letzte eigene Blackhawk-Comic.
Die Blackhawks bestehen in ihrer klassischen Besetzung aus Blackhawk (dem Anführer) und einzigartig begabten Spezialisten aus vielen verschiedenen Nationen: Olaf, Hendrickson, Chuck, Stanislaus, Andre und Chop Chop.
Von ihrer Inselbasis (Blackhawk Island) aus bekämpften die Blackhawks während des Zweiten Weltkriegs mit einer Flotte schnittiger Jets, Einfallsreichtum und Mut die Tyrannei. Nach dem Krieg räumten sie mit „überlebenden Nazis“ und anderen faschistischen Gruppierungen auf und richteten ihren Kreuzzug schließlich gegen die Kommunisten der Nachkriegszeit.
Als die 1950er den 1960er Jahren wichen, wurden die Blackhawks eher zu einer Abenteurertruppe, die oft in Science-Fiction-Abenteuer verwickelt war und gegen Superschurken kämpfte. Ab Ausgabe 228 wurden die Blackhawks zu „Superhelden im Stil der Sechziger“ umfunktioniert, die für eine „Geheimorganisation im Stil der Sechziger“ mit dem Codenamen G.E.O.R.G.E. arbeiteten, was im Wesentlichen das letzte Kapitel der ursprünglichen Blackhawk-Reihe darstellte.
Die bemerkenswerteste Wiederbelebung stammte von Mark Evanier und Dan Spiegle (Ausgaben 251–273, 1982–1984), die die Serie zu ihren Wurzeln im Zweiten Weltkrieg zurückführte.
Blackhawks Entstehungsgeschichte hat sich im Laufe der Jahre verändert, teilweise sogar erheblich. In Military Comics Nr. 1 wurden sein Bruder Jack und seine Schwester Connie 1939 in einem Bauernhaus in Polen getötet, als das Gebäude von Captain von Tepp bombardiert wurde.
Ein Textbeitrag in Quality Comics´ Blackhawk Nr. 50 (März 1952) enthüllte, dass Blackhawk ein Amerikaner war, der 1939 als freiwilliger Pilot bei der polnischen Luftwaffe diente, doch seine Geschwister oder Captain von Tepp wurden darin nicht erwähnt. Dieser Essay wurde in den Ausgaben Nr. 93 und 107 mit geringfügigen Änderungen sowie in Nr. 164 mit wesentlicheren Änderungen nachgedruckt.
In Ausgabe Nr. 71 (Dezember 1953) wird Blackhawk erneut als Amerikaner bezeichnet, doch sein Bruder heißt nun Charlie und ist Arzt, während seine Schwester eine namenlose Krankenschwester ist. Captain von Tepp führt eine Staffel an, die das Militärkrankenhaus bombardiert, in dem Blackhawks Geschwister ehrenamtlich tätig sind, und sie dann erschießt, als sie aus dem Gebäude fliehen.
Die Entstehungsgeschichte wird in DC Comics´ Blackhawk Nr. 198 (Juli 1964) drastisch verändert, in der mitgeteilt wird, dass die erste Mission der Blackhawks erst am D-Day (Juni 1944) stattfand; Blackhawks Geschwister und Captain Von Tepp werden aus dieser Entstehungsgeschichte vollständig entfernt. Blackhawks Entstehungsgeschichte wird in Ausgabe Nr. 242 (August–September 1968) erneut radikal verändert. Sein richtiger Name wird zum ersten und einzigen Mal als „Bart Hawk“ angegeben, und in dieser Version der Geschichte stürzt sein Bruder Jack Hawk (unter dem Decknamen Jack Dawson) ab, als er gemeinsam mit Bart im Rahmen eines Einsatzes eine Drohne steuerte. Man glaubte, Jack sei ums Leben gekommen, doch er überlebte und kehrte Jahre später als Black Mask zurück.
Als Mark Evanier run ab Ausgabe 251 (Oktober 1982) die Blackhawks wiederbelebte, führte er die Entstehungsgeschichte zu ihren Wurzeln zurück. Erneut war Captain von Tepp für den Tod von Blackhawks Geschwistern Jack und Connie verantwortlich, als er 1939 den Bombenangriff befahl, der ihr Haus in Polen zerstörte.
Blackhawk erhielt nur in einer Handvoll Geschichten eine geheime Identität. In Blackhawk Nr. 184 (Mai 1963) erzählt er einem Jungen, sein Name sei Bart Hawks (mit einem „s“), doch im Kontext der Geschichte könnte dies ein Deckname sein. In Ausgabe Nr. 242 (August–September 1968) erhielt er dann den Namen Bart Hawk. Obwohl dies eindeutig als sein richtiger Name angegeben wird, widerspricht die Geschichte selbst allen vorherigen und nachfolgenden Geschichten und kann nicht als kanonisch angesehen werden.
Auf der Leserbriefseite von Ausgabe Nr. 244 (Januar–Februar 1976) wurde ausdrücklich erklärt, dass „Bart Hawk“ ein Deckname ist und dass Blackhawks richtiger Name unbekannt ist. In dieser Ausgabe wurde auch Blackhawks Deckname „Mr. Cunningham“ eingeführt. Während Mark Evaniers run wurde „Bart Hawk“ nicht erwähnt.
Entgegen zahlreicher Quellen wird Blackhawk niemals als Pole oder polnisch-amerikanisch bezeichnet.
Als Howard Chaykin 1988 die Blackhawks in seinem 3-Teiler Blackhawk: Blood and Iron wiederbelebte, ist Janos Prohaska, der Gründer der Blackhawks, ein Pole, der vor den Nazis flüchtete, als diese in Polen einmarschierten. Er stellte eine internationale und uniformierte Fliegertruppe zusammen. Zu dem international besetzte Team gehörte der Franzose André, der Amerikaner Chuck, der Niederländer Hendrickson, Olaf, der Schwede... oder doch ein Norweger und Stanislaus, ein weiterer Pole.
Blackhawk war ein herausragender Comic des Golden Age und blickt auf eine jahrzehntelange Geschichte zurück. Der Comic erschien erstmals im August 1941 in der ersten Ausgabe von Military Comics, herausgegeben von Quality Comics. Ursprünglich war die Serie eine Reaktion auf die wachsende Beliebtheit von Comics mit Kriegsthemen während des Zweiten Weltkriegs.
Auch wenn Will Eisner - zusammen mit Charles Cuidera - als Schöpfer von Blackhawk aufgeführt werden, ist jedoch eher Reed Crandall der Blackhawk-Comickünstler, der in Erinnerung blieb und von Anfang der 1940er Jahre bis zu seinem Wechsel zu EC 1953 der Künstler war, der die Blackhawks künstlerisch vorantrieb.
Die Handlung dreht sich um die Blackhawks, eine Staffel von Spitzenpiloten verschiedener Nationalitäten, die während der Kriegsjahre gegen die Achsenmächte, hauptsächlich Nazi-Deutschland und Japan, kämpften In den 1950er Jahren nahm es das Blackhawk-Team mit der "Roten Gefahr" und Diktatoren auf, mit immer wiederkehrenden Bösewichten wie Killer Shark und zerstörerischen und wilden Kriegsmaschinen wie The War Wheel, The Flying Tank Platoon, The Fire Wheel, Flying Submarines und Flying Cannons und vielen mehr.
Blackhawk wurde schnell zu einem der erfolgreichsten Titel von Quality Comics. Die Serie fand bei den Lesern großen Anklang aufgrund ihrer Kombination aus hochkarätiger Action, exotischen Schauplätzen und einer vielfältigen Besetzung. Der Comic zeichnete sich durch seine patriotischen Themen und seine ausgefeilte Erzählweise aus.
Nach dem Zweiten Weltkrieg blühte Blackhawk weiter auf, spiegelte den Wandel der Zeit wider und passte seine Handlungsstränge an den Nachkriegskontext an. Als die Quality Group 1956 in Insolvenz ging, kaufte DC Comics die zwei Comictitel Blackhawk und G.I. Combat und die Comics erschienen mit großem Erfolg bis in die 1970er Jahre.
DC Comics übernahm den Titel mit der Ausgabe Nr. 108 und behielt die gleichen Künstler und Autoren für einige Jahre. Auch Blackhawks Co-Schöpfer Charles Cuidera blieb in der DC-Ära aktiv an Blackhawk beteiligt.
Unter DC erfuhr die Serie verschiedene Veränderungen, darunter Aktualisierungen der Charaktere und Handlungsstränge, um für das zeitgenössische Publikum relevant zu bleiben. Auch der Ton der Serie veränderte sich und integrierte Elemente aus Science-Fiction und Spionage, um in der sich wandelnden Comic-Landschaft mithalten zu können.
Während des Silver Age wurde Blackhawk weiterhin veröffentlicht, hatte jedoch Mühe, das gleiche Maß an Popularität aufrechtzuerhalten. In den 1960er und 1970er Jahren gab es mehrere Versuche, die Serie neu zu starten und wiederzubeleben, mit unterschiedlichem Erfolg. Namhafte Autoren und Zeichner trugen in dieser Zeit zur Serie bei.
In der heutigen Zeit hat Blackhawk regelmäßige Neuauflagen und Neuinterpretationen erlebt. Die Figuren und Themen wurden für neue Generationen angepasst und tauchen in verschiedenen DC-Comics-Events und Handlungssträngen auf.
Abgesehen von billigen Nachdrucken im Internet, ist dies das erste Mal, dass Blackhawks Golden Age-Abenteuer in einer, der Serie gebührenden Edition erscheinen.
Blackhawk war einer der erfolgreichsten Titel des Golden Age und wurde nur von Superman getoppt. Auch bei DC blieben die Verkaufszahlen hoch, bis schlechte Texter mit noch schlechteren Geschichten die Serie gegen die Wand fuhren.
Blackhawk gilt als einer der typischen Kriegscomics des Golden Age. Die Serie zeichnet sich durch ihre vielfältigen Charaktere, actiongeladenen Handlungen und ihre Fähigkeit aus, sich an den Wandel der Zeit anzupassen. Sie unterhielt nicht nur die Leser, sondern trug auch zur patriotischen Begeisterung ihrer Zeit bei und spiegelte den weltweiten Kampf gegen die Tyrannei während des Zweiten Weltkriegs wider.
1952 produzierte Columbia Pictures eine 15-teilige Schwarz-Weiß-Abenteuerserie mit dem Titel „Blackhawk: Freedom’s Champion“ mit Kirk Alyn in der Hauptrolle. Blackhawk und seine Truppe sind in mehreren DC-Zeichentrickserien aufgetreten, darunter Justice League und Batman: The Brave and the Bold.
(Quelle: Bud Art´s Books; PS Art Books; Grand Comics Database)

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